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Wie Corporate Spirit den Geist der Loyalität beflügelt

Ein Unternehmen wird gegründet und alle „Macher“ ziehen voller Tatendrang gemeinsam an einem Strang. Sie wollen besser machen, was sie selbst noch als Arbeitnehmer vom Arbeitgeber vermisst haben. Und suchen Leute, die genauso begeistert von der Unternehmensidentität sind, wie sie selbst.

DOCH WAS PASSIERT DANN?

Gemeinsame Grundüberzeugungen und Werte weichen dem Job-Alltag und teilweise auch dem Pragmatismus. Persönliche Gespräche, die am Anfang alle beflügelt haben, weil man Raum für die Präsentation von Ideen und Gedanken hatte, sorgten für Teamgeist. Jetzt ist er verloren, weil das Wachsen des Unternehmens Strukturen fordert. Plan- und Kostenstellen werden eingeführt. Eine zentrale Organisation wird nötig. Das alles führt dazu, dass sich der Großteil der Mitarbeiter nicht mehr besonders an das Unternehmen gebunden fühlt. Denn gerade in großen Firmen, in denen Organisationsstrukturen nötig sind, geht die Persönlichkeit bzw. das Gemeinschaftsgefühl unter. Kostendruck sorgt für Spannung. Erfolg wird zur gemeinschaftlichen Belastung.

WAS KANN MAN DAGEGEN TUN?

Corporate Spirit ist komplex, vielschichtig und kann nicht so einfach gemessen werden. Dennoch ist eine Stimmung oft ganz einfach spürbar. Wenn die Motivation der Leute einfach in vielen Abteilungen gleichzeitig nicht mehr stimmt, ist das oft ein Indiz.

Einfache Mitarbeiterbefragungen helfen meistens nicht weiter. Dort wird der Unmut kundgetan, den man vorher oft schon gespürt hat, falls überhaupt noch „gemeckert“ wird. Riten zu schaffen, die wieder auf die Gemeinschaft abzielen und das WIR-Gefühl stärken, können mit „anders“ denkenden Spezialisten entwickelt werden. Alte Gewohnheiten müssen destabilisiert werden, weil nur so neue Impulse Raum erfahren, die Veränderungen mit sich bringen. Und allen voran müssen die Führungskräfte mentale und soziale Voraussetzungen schaffen und selbst vorleben, dass sie an die Gemeinschaft glauben und diese schätzen und respektieren. Begeisterte, vorgelebte Werte leiten an.

Vor allen Dingen gilt jedoch eins: Ein Unternehmensleitbild zu schaffen, ist eine Sache — es zu leben und konsequent zu fördern, ist die durchaus schwierigere Aufgabe.

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